Martin Zimmermann berichtet vom 15. Ascherslebener Gespräch

Man muss schon den Hut ziehen, wenn ein pensionierter Ermittler, der in seiner Spezialausrichtung Brandursachenermittler war, aus seinem Leben erzählt. Dabei hatte ich den Eindruck, dass er genau der Richtige für diese Aufgabe war. Schließlich war er nicht immer Kriminalist sondern erlernte den Beruf des Ofensetzers, trat der Feuerwehr bei und wurde, ausgerüstet mit dem Wissen, welches er sich bis dato angeeignet hatte, Brandursachenermittler. Sein Name: Ralf Staufenbiel. E stand mit seinem neuesten Buch „Brände / Morde / Explosionen“ im Mittelpunkt des 15. Ascherslebener Gespräches, zu dem sich viele Gäste einfanden. Darunter selbstredend auch die Kammeraden der Freiwilligen Feuerwehr Aschersleben, Angehörige der Fachhochschule Polizei und interessierte Bürger der Stadt und Umgebung.

Viele seiner Schilderungen waren den Gästen noch in Erinnerung. Schließlich handelte es sich in erster Linie um Fälle aus den Altkreisen Aschersleben, Staßfurt, Bernburg und Halberstadt. Dabei ließ er die Zuhörer auch so manches Schaurige über die Tätigkeit eines Ermittlers wissen. Bilder, die er auswählte, verdeutlichten dies eindrücklich.

Persönlich gab er zu, viele Erlebnisse nicht so einfach weggesteckt zu haben, wie es scheint. Das war auch einer der Gründe, das nun vorliegende Buch zu schreiben. So verarbeitete er das Erlebte.

Dieser Abend hat sicher das Interesse vieler Anwesenden geweckt, sich näher mit den regionalen Tatorten, die im Buch beschrieben werden, zu beschäftigen.

Ich wünsche eine interessante Lektüre.

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