Mordfälle im Bezirk Gera – eine Rezension von Dr. Udo Hagner

Hans Thiers: MORDFÄLLE IM BEZIRK GERA. BERICHTE / BILDER / DOKUMENTE 1973-1990. Mit einem Vorwort von Michael Kirchschlager; Kirchschlager Verlag Arnstadt, 1. Auflage 2014, 289 S., ISBN 978-3-934277-47-2 Weiterlesen →

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Der Schwurgerichtssaal des Landgerichts Gera (früher Bezirksgericht)

Im Schwurgerichtssaal des Landgerichts Gera (früher Bezirksgericht) wurden fast alle von Kriminalrat a. D. Hans Thiers untersuchten Fälle verhandelt. Die Mordfälle hießen ab 1974 vorsätzliche Tötungsverbrechen. Die Zuständigkeit lag seit 1952 außschließlich beim Bezirksgericht – vorher beim Landgericht und damit ebenfalls in diesem Saal. (1952-1974 § 49 GVG-DDR und danach § 30 GVG-DDR).

Bild oben: Zugang zum Schwurgerichtsaal. Bild unten: Blick in den Schwurgerichtssaal. (Fotos: Udo Pein, Gera)


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Neuerscheinung: Ein grausamlich mord – Ausgewählte Flugblätter mit Kriminal- und Rechtsfällen aus der Wickiana

Anläßlich unseres 20jährigen Verlagsbestehens geben wir als Verlag Kirchschlager zum 1. Dezember 2015 einen limitierten Jubiläumsband heraus:

Ein grausamlich mord – Ausgewählte Flugblätter mit Kriminal- und Rechtsfällen aus der Wickiana.

Jubiläumsausgabe zum 20jährigen Verlagsbestehen
Herausgegeben von Michael Horn und Michael Kirchschlager

Für diese Jubiläumsausgabe wurden rechtshistorisch interessante Flugblätter aus der sogenannten Wickiana, der Sammlung des Johann Jakob Wick, ausgewählt.
Mit dieser kleinen Festgabe ist der Wunsch des Verlags verbunden, einer interessierten Leserschaft nicht nur die Flugblätter der Wickiana mit rechtshistorischem Hintergrund, sondern auch die vielfältige Arbeit der frühen Verleger, Drucker und „Brieffmaler“ näherzubringen. Die prachtvolle Ausgabe mit 14 ganzseitigen Farbtafeln ist auf 999 Exemplare limitiert und kostet 32 Euro.

Die Wickiana-Sammlung ist ein Kabinett der Teufelskünste und der Hinrichtungen.
Der Geschichte des Straf- und Prozeßrechts kann keine interessantere Fundgrube
für das 16. Jahrhundert beschieden sein. Jahre werden darüber hingehen,
bis dieser Schatz allein nach der kriminalistischen Seite hin ausgebeutet sein wird.

Hans Fehr in seinem Vorwort zu „Massenkunst im 16. Jahrhundert”,
Berlin 1924

Aus dem Inhalt:

I. Die Hinrichtung des Raubmörders Hans Reichart aus Dietfurt a. d. Altmühl (1534)
II. Der Kindesmörder Hans von Bärstadt (1542)
III. Jacob Müller – Mörder und Selbstmörder aus Reichenweier (1553)
IV. Eine Hexenverbrennung am Rande des Harzes (1555)
V. Von einem Pfaffen, der eine Schwangere ermordete (1556)
VI. Adam Stägmann – Der Familienauslöscher von Obernai (1556)
VII. Der Raubmord an Junker Viktor von Schenitz aus Halle (1572)
VIII. Der Jungfrauenmörder von Tirschenreuth (1573)
IX. Die Hinrichtung des Hofjuden Leupolt zu Berlin (1573)
X. Die Hinrichtung von 34 Seeräubern in Hamburg (1573)
XI. Das Ritualmordmärchen von Leitomischl (1573/74)
XII. Der Wangener Massenmörder Blasius Endres (1585)

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Buchlesungen mit Kriminalrat a. D. Hans Thiers und Verleger Michael Kirchschlager

Hans Thiers und Michael Kirchschlager lesen und sprechen über Mordfälle im Bezirk Gera.

23.10.2015 Gera-Untermhaus, Hofgut, 19.00 Uhr

24.10.15, 15.00 Uhr,  Könitz-Berbau und Heimatmuseum

26.10.15, 19.00 Uhr, Bibliothek Suhl

28.10. Eisenberg, Stadtbibliothek, 19 Uhr

6.11.15 Gera, Music Hall, Bergarbeiter Klubhaus, Heinrichstraße 49, 19.00 Uhr

11.11.15 Gera-Lusan, Geschichtswerkstatt, Kastanienstraße, 17.00 Uhr

13.11.15 Güsten, Gaststätte „Schwarzer Bär“, ab 19 Uhr
17.11.15 Gera, Kulturbund, Greizer Straße ,18.00 Uhr

18.11.15 Gera, Buchhandlung Schmitt&Hahn 2. Lesung Schloßstraße, 19.30 Uhr

19.11.15 Münchenbernsdorf, Cafe Am Markt, 19.00 Uhr

20.11.15 Gehren, Gaststätte “ Zum Stern“, 18.00 Uhr
2.12.15 Gera, Kanitz`sche Buchhandlung Laasner Str., 18.00 Uhr
4.12.15 Gera, Volkshaus Zwötzen, Liebschwitzer Str. 130, 19.00 Uhr
9.12.15 Gera, Schwurgerichtssaal, R.-Diener-Str. 2, 19.00 Uhr

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Phantome der Unterwelt – Eine Rezension von Max Pechmann

Der Verlag Kirchschlager feiert dieses Jahr sein 20jähriges Jubiläum. Das neueste Buch aus dem auf historische Kriminalfälle spezialisierten Verlag beschäftigt sich mit Mord- und Kriminalfällen aus den USA, Weiterlesen →

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Neuerscheinung: Phantome der Unterwelt – Das Haus der Qualen und andere amerikanische Mord- und Kriminalfälle (1897-1927)

Phantome der Unterwelt – Das Haus der Qualen und andere

amerikanische Mord- und Kriminalfälle (1897-1927) Weiterlesen →

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Das Henkerhaus von Bernau bei Berlin

Ein Besuch lohnt sich: Weiterlesen →

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Die Gefängnisgewölbe von Burg Penzlin – einmalige Zeugnisse aus der Zeit des Hexenwahns

Ein Besuch lohnt sich: Weiterlesen →

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Neuerscheinung: Mordfälle im Bezirk Gera II von Hans Thiers

Hardcover, Fadenheftung, Leseband, 288 Seiten, zahlreiche s/w Abbildungen, Preis: 18,95 Euro. Bestellungen bitte über www.verlag-kirchschlager.de.

Mit diesem Band, in welchem auch einige ausgewählte historische Mordfälle aus dem Bezirk Gera vorgestellt werden, schließt Kriminalrat a. D. Hans Thiers sein kriminalistisches Lebenswerk ab. Über 70 Mordfälle sind nun in zwei Bänden dokumentiert, ein einzigartiges publizistisches Werk. Erneut geht Hans Thiers mit uns, der interessierten Leserschaft, an grauenvolle Tatorte, auf Spurensuche, beschreibt unglaubliche Mordtaten, läßt uns teilhaben an der Arbeit der K und der Polizei zu DDR-Zeiten, analysiert Tatmotive, zitiert aus psychologischen Gutachten und den erschreckenden Geständnissen der Täter und weist auf die jeweiligen Strafmaße hin. Bei einigen Fällen, besonders denen im ersten Teil des Buches, kannte man mit den Mördern keine Gnade. Das Urteil lautete zumeist auf Todesstrafe, vollzogen mittels Fallschwertmaschine und später per Genickschuß. Weiterlesen →

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Franz Schmidtke – der Dreifachmörder von Könitz (1947) – eine erste Leseprobe aus „Mordfälle im Bezirk Gera II“ von Kriminalrat a. D. Hans Thiers

In Könitz bei Saalfeld wohnte im Gemeindehaus in der Pößnecker Straße die Familie von Franz Schmidtke, der im Stahlwerk Maxhütte in Unterwellenborn arbeitete. Franz Schmidtke wurde am 21. Mai 1897 in Trömpau/Ostpreußen geboren. Schmidtke war in dritter Ehe mit Anna Rothe verheiratet, die am 13. Oktober 1919 in Königsberg/Ostpreußen geboren wurde. Sie brachte ihren kleinen vierjährigen Sohn Udo in die Ehe mit ein, bevor sie mit Franz eine gemeinsame Tochter zeugte, Nora, zum damaligen Zeitpunkt 16 Monate alt. Die Schwiegermutter des Schmidtke, Auguste Rothe, wohnte ebenfalls mit in diesem Familienverband. Trotz heilen Familienlebens unterhielt der Herr des Hauses ein intimes Verhältnis zu einer Frau aus Könitz. Ob seine Frau von seiner heimlichen Liebesbeziehung Kenntnis besaß, geht aus den Akten nicht hervor. Weiterlesen →

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