In Vorbereitung: „Phantome der Unterwelt“ (Erscheinungstermin: Mai 2015)

Phantome der Unterwelt – Das Haus der Qualen und andere amerikanische Mord- und Kriminalfälle (1897-1927) Von Sheriffs, Detektives und Agents erzählt. Nach den Originaltexten herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Michael Kirchschlager

Der Verlag Kirchschlager, der in diesem Jahr sein 20jähriges Firmenjubiläum begeht, hat sich neben kulturhistorischen bibliophilen Ausgaben auf die Herausgabe sogenannter Pitavals spezialisiert. Darunter versteht man eine Sammlung alter und besonders spektakulärer Kriminalfälle.

Mit diesem Band legen wir einen Pitaval vor, dessen Erzählungen ebenfalls aus der Feder von Kriminalisten stammen – amerikanischen Sheriffs, Detektives und Agents. Egal ob wir mit Tom O´Donnell nach dem skrupellosen Verbrecher Eddie Jacks fahnden, mit Sheriff Mathews die Wälder von Wynoochee nach einem wahnsinnigen Serienkiller durchkämmen oder mit Frank A. Ingraham einen nächtlichen Menschenschlächter in Tampa jagen – Phantome der Unterwelt bietet höchst spannende Mord- und Kriminalfälle. Zahlreiche Photos illustrieren diesen Band in einzigartiger Weise und verleihen ihm ein außergewöhnliches Zeitkolorit. Die packenden, teils schaurigen Erzählungen wurden dem deutschen Kriminalmagazin WAHRE DETEKTIV GESCHICHTEN entnommen, die aus der kriminalhistorischen Sammlung des Verlags Kirchschlager stammen.

Softcover, 301 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Preis: 13,95 Euro.

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Neue Lesetermine mit Kriminalrat a. D. Hans Thiers / Mordfälle im Bezirk Gera I

20. März Buchhandlung Schmitt & Hahn Gera, 19.30 Uhr

25. März Stadtbibliothek Triptis, 19 Uhr

27. März Volkshaus Gera, 19.30 Uhr

17. April Stadtbibliothek Schleiz, 19 Uhr

24. April Buchhandlung Thalia Jena, 20.15 Uhr

29. April Amtsgericht Greiz, 18.30 Uhr

6. Mai Amtsgericht Altenburg, 18.30 Uhr

13. Mai Amtsgericht Pößneck, 18.30 Uhr

19. Mai Stadtbibliothek Pößneck, 20 Uhr

20. Mai Amtsgericht Rudolstadt, 18.30 Uhr

Die Lesungen in Bürgel fallen leider aus.


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Die drei Schatten (1919) – Ein Detektiv-Bericht von Leo Brunner – letzter Teil

Um fünf Uhr nachmittags waren wir wieder in der Polizeizentrale in San Franzisko eingetroffen, und wir machten uns daran, Randolph zu vernehmen und ihn womöglich zu einem Geständnis zu bewegen. Ungefähr zweiundeinehalbe Stunde lang wurde er gründlich ausgefragt. Vor allen Dingen prüften wir nach, wo er vor, während und nach dem Einbruch sich aufgehalten haben wollte. Weiterlesen →

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Die drei Schatten (1919) – Ein Detektiv-Bericht von Leo Brunner – Teil 3

Georg Loughlin und ich wurden mit der Bearbeitung der Angelegenheit betraut, da wir dem Einbruchsdezernat zugeteilt waren. Bei der sofort vorgenommenen ersten Untersuchung des Grundstückes konnten wir sogleich feststellen, wo die Banditen sich Zutritt zum Haus verschafft hatten. Ein großes, aus einer einzigen Scheibe bestehendes Fenster im unteren Geschoß, das sich etwa drei Meter über dem Boden befand, war mit einem breiten Stemmeisen aufgezwängt worden. Das Werkzeug hatte handgreifliche Spuren hinterlassen. Wahrscheinlich war dann ein Mitglied der Bande durch die Fensteröffnung ins Innere gekrochen und hatte den andern die Haustüre geöffnet.

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Die drei Schatten (1919) – Ein Detektiv-Bericht von Leo Brunner – Teil 2

Seit Jahren hatte Hadley das Geld, das er bei sich trug, soweit es sich um größere Noten handelte, in einer Innentasche seiner Weste untergebracht. Er wiegte sich in dem Glauben, daß diese Gewohnheit niemandem außerhalb des Haushalts bekannt sei. Weiterlesen →

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Die drei Schatten (1919) – Ein Detektiv-Bericht von Leo Brunner – Teil 1

Am 26. Mai 1919, gegen drei Uhr morgens, lag E. W. Hadley ahnungslos im Bett und war im Begriff eben in das Reich des Schlafs hinüberzugleiten. Seine Frau, im Bett nebenan, schlief schon. Plötzlich öffnete sich die Tür des Zimmers und drei Gestalten glitten herein, die im ersten matten Morgendämmern nur als geduckte Silhouetten zu erkennen waren.

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Die Gruft (Tomb) – Das Stadtgefängnis von New York (1902-1941)

Die historische Ansichtskarte zeigt das architektonisch interessante Stadtgefängnis von New York, welches 1902 erbaut wurde. Der Vorgängerbau, der namensgebende „Tomb“, war im Stile ägyptischer Bauten angelegt. 1941 mußte das alte Gefängnis einem Neubau weichen. Sammlung Kirchschlager, Arnstadt

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„Mittagsmörder“ Klaus Gosmann kommt nach 50 Jahren frei

In bayerischen Städten und Dörfern herrscht seit alters der Brauch des 12-Uhr-Läutens. Zwischen 1962 und 1965 wurde dieses Läuten der Kirchenglocken im fränkischen Raum zweckentfremdet: Sie verkündeten vier Menschen den Tod, was dem Schützen den Beinamen “Mittagsmörder” eintrug. Zu Unrecht übrigens, denn nie hat bei seinen Taten die mittägliche Uhrzeit eine Rolle gespielt, wie er selbst versicherte: “Ich bin kein Frühaufsteher, und meine Vorbereitungen haben immer so lange gedauert, daß es kurz vor zwölf Uhr war, wenn ich in Aktion trat …” Weiterlesen →

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Bekanntmachung einer Hinrichtung aus dem Jahr 1915

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Der Fall des Dr. Hawley Crippen (1862-1910)

Dr. Hawley Crippen ermordete und zerstückelte am Ende des 19. Jahrhunderts seine Frau Belle Elmore, um mit seiner Geliebten Ethel Le Neve leben zu können. Bei der Fahndung nach Dr. Cripen wurde zum ersten Mal in der Geschichte der polizeilichen Fahndung ein sogenanntes „Marconigramm“ verwendet, das auch sogleich erfolgreich war. Scotland Yard sandte ein Marconigramm an den Kapitän der „Montrose“, auf der sich Dr. Crippen und Ethel Le Neve befanden, um nach Kanada zu fliehen. Angesichts der kanadischen Küste wurden die beiden verhaftet und nach London zurückgebracht. Selten einmal hatte ein Mord, eine Fahndung und ein Prozeß in England solches Aufsehen erregt wie der „Fall Dr. Crippen“. Der Arzt wurde zum Tode verurteilt und hingerichtet. Ethel Le Neve wurde von der Anklage der Mittätetrschaft freigesprochen. (Text aus Verbrecher von A-Z, S. 87f., Bild Sammlung Verlag Kirchschlager, Arnstadt)

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