Der Königsmörder François Ravaillac oder das Attentat auf König Heinrich IV. von Frankreich (1610) – eine Geschichte in zeitgenössischen Bildern (Teil 1)

Am 14. Mai 1610 stach François Ravaillac (1578-27. Mai 1610), ein geistig Verwirrter religiöser Schwärmer, in der Rue de la Ferronnerie Nr. 11 in Paris den französischen König Heinrich IV. nieder. Auch er hatte, genau wie Damiens, keine Komplizen oder Mitverschwörer. Als Königsmörder wurde er am 27. Mai 1610 auf der Place de Grève nach bestialischer Folter durch Vierteilung mittels Pferden hingerichtet.

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Robert-François Damiens oder das Attentat auf König Louis XV. von Frankreich – eine Geschichte in zeitgenössischen Bildern (Teil 2)

Damiens wurde von Zeitgenossen unterschiedlich porträtiert. Mit seinem Attentat auf den König und dessen Tod (den er nicht anstrebte; er wollte ihn lediglich verletzen) gedachte der zweifelsfrei geistig verwirrte Damiens kirchenpolitische Probleme zu lösen. Unten ein Porträt welches ihn als Monster darstellt.

Seine geistige Verwirrung zeigt indessen ein anderes Porträt (Bild unten). Weiterlesen →

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Robert-François Damiens oder das Attentat auf König Louis XV. von Frankreich – eine Geschichte in zeitgenössischen Bildern (Teil 1)

Am 5. Januar 1757 verübte Robert-François Damiens (1715-1757) ein Attentat auf König Louis XV. von Frankreich (1710-1774). Damiens verwendete dafür ein spezielles Messer. Das Attentat mißlang allerdings. Damiens wurde noch am Tatort verhaftet.

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Die Verkündigungskanzel am Rathaus von Görlitz

Zwischen 1537 und 1538 schuf der Steinmetz und Baumeister Wendel Roskopf der Ältere (1480-1549) die noch heute bestehende Verkündigungskanzel am alten Görlitzer Rathaus samt geschwungener Treppe, die zum Portal des Gerichtsflügels (Anfang 15. Jahrhundert) führt und als ein Meisterwerk der Frührenaissance gilt. Wendel Roskopf war von 1523 bis 1546 Ratsmitglied und ab 1526 Ratsbaumeister. Das 1591 hinzugefügte Standbild der Justitia diente als Zeichen der hohen Gerichtsbarkeit des Rates. Die aus Putten und dem Sündenfall bestehenden Verzierungen schuf der Bildhauer Andreas Walther. 1950 wurden die Originale der Reliefplatten durch Kopien ersetzt. Weiterlesen →

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Das Gefängnisgewölbe der Marienburg

Bei meinem Aufenthalt in Polen 2010, als ich an der Traditionsschlacht von Tannenberg auf Seiten des Deutschen Ordens teilnahm (15. Juli 1410), besuchte ich mit meiner Familie natürlich auch die großartige Marienburg (Beginn der Erbauung 1309). Besonders faszinierte mich das sehr „luxuriöse“ Gefängnis der Ordensburg. Hier soll der Großfürst der Litauer einige Zeit „eingesessen“ haben. Bemerkenswert ist die Ausstattung des gotischen Gewölbes mit Fußbodenfliesen und Kupferplatten an den Wänden. Weiterlesen →

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Historische Serienmörder – eine Rezension von Heidi Zengerling

Wahre Begebenheiten sind für mich in Buchform immer sehr interessant. Dies sind nicht nur positive Begebenheiten oder Biografien, sondern es sind auch Greueltaten, die mich interessieren. Weiterlesen →

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Der Kopf in der Ilm – eine Rezension von Heidi Zengerling

Der Kopf in der Ilm enthält keine fiktiven Kriminalgeschichten, sondern solche, die wirklich passiert sind – und diese werden „erzählt“ von einem, der es wissen muss: von Klaus Dalski – seines Zeichens mehr als 20 Jahre im Dienst als Kriminalist … Weiterlesen →

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Louis Mandrin – Räuberhauptmann, Falschmünzer und Schmuggler (1725-1755)

Louis Mandrin, am 11. Februar 1725 in ärmlichen Verhältnissen geboren, beginnt seine kriminelle Karriere als Falschmünzer, landet im Gefängnis, kann aber seiner Hinrichtung entkommen. In der Folgezeit schart er viele Unzufriedene, Schmuggler und Schuldner, um sich. Mörder duldet er nicht in seinen Reihen. Im großen Stil werden Münzen gefälscht und vertrieben, Tabak und Gewürze werden geschmuggelt und unter dem Begriff von „Feldzügen“ geht er auf Diebstahlstouren.

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Das „Knast-Museum“ in der JVA Untermaßfeld

Anläßlich des 200jährigen Jubiläums der JVA Untermaßfeld eröffnete dort auch ein „Knast-Museum“, welches der dortige Burg- und Heimatverein e. V. betreut. Ein Besuch lohnt sich! Wir waren heute da. Hier ein paar Bildimpressionen. Über die Öffnungszeiten sollte man sich via Internet informieren. Weiterlesen →

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Das Schloßverlies von Barchfeld – seltene Reliefs

Zum Tag des Denkmals war heute das Schloßverlies von Barchfeld in Südthüringen geöffnet, welches sich in einem quadratischen Turm des 13. Jahrhunderts befindet. Das besondere daran: es enthält zahlreiche Reliefs aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, die ein Gefangener eingeritzt hat. Drei Jahreszahlen – 1566, 1572 und 1579 – datieren die 14 plastischen Ritzungen des unglücklichen Gefangenen, der sich mit den Initialen H. B. verewigt hat. Er saß während der Regierungszeit des protestantischen Landgrafen Philipp von Hessen hier ein. Mindestens einmal plante er einen Ausbruch aus dem 2,5 x 2,5 Meter großen Gefängnisgewölbe (Mauerstärke über 2 Meter).

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