Neuerscheinung: „Die Bombe auf dem Zwiebelmarkt“ von Klaus Dalski

Was kann das Buch eines Kriminalisten bewegen, der 26 Jahre lang Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder und andere Kriminelle zur Strecke gebracht hat? Diese Frage wurde mir mit jeder Lesung, die ich gemeinsam mit Klaus Dalski im Herbst 2010 und im Frühjahr 2011 vor über 1000 Zuhörern bestritt, beantwortet. Es bewegt Menschen.

Die Bombe auf dem Zwiebelmarkt von Klaus Dalski

Die Bombe auf dem Zwiebelmarkt von Klaus Dalski

Bei unserer Lesung in Sömmerda konnten wir gemeinsam mit unseren Partnern, der Stadt- und Kreisbibliothek Sömmerda und der „Thüringer Allgemeinen“, hier besonders Bärbel Albold, der Familie eines Opfers helfen. Die Anteilnahme der zahlreichen Zuhörer ging Klaus Dalski und mir sehr nahe. Klaus Dalski sprach die Hoffnung aus, daß die zuständigen Behörden die Ermittlungen wieder aufnehmen, um den Täter auch nach über zwanzig Jahren noch zu überführen und seiner Strafe zuzuführen. Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Buchvorstellungen, Klaus Dalski | Kommentare deaktiviert für Neuerscheinung: „Die Bombe auf dem Zwiebelmarkt“ von Klaus Dalski

Herbert Rosendorfer: Letzte Mahlzeiten. Die Aufzeichnungen des königlich bayrischen Henkers Bartholomäus Ratzenhammer

Ab und an treten Leserinnen und Leser, aber auch Studierende mit der Frage an mich heran, ob ich nicht wüßte, wo man „etwas“ über Henkersmahlzeiten nachlesen könnte. In obigem Werk kann man das!

Höchst amüsant geschrieben, mit Rezepten und zeitgenössischen Fotos versehen, verspricht das 132seitige Buch einen höchst genüßlichen Leseabend! Bartholomäus Ratzenhammer, geboren 1860 als drittes uneheliches Kind der Pfarrersköchin Theobalda Ratzenhammer, war der letzte königlich bayrische Scharfrichter. Siebzehnmal wurde der Gourmet zwischen 1901 und 1925 als Henker in Anspruch genommen. Da Ratzenhammer sowohl die Namen der Delinquenten als auch die Daten der Henkersmahlzeiten penibel notierte, war es dem Autor möglich, den Recherchen zum Buch auch einen Lebensabriß der Delinquenten anzufügen. Der Sternekoch Herbert Hintner setzte die Menüs in moderne Form um, so daß man getrost ans Nachkochen der herrlichen Henkersmahlzeiten gehen kann.

Die Geschichten sind sehr skurril und haben mir mehr als einmal Tränen in die Augen getrieben. Mit einem Delinquenten gab es ein langes Hin und Her über die Henkersmahlzeit, so daß Ratzenhammer schon verzweifelt ausrief: „Also dann köpf`ich Sie lieber gar nicht, bevor ich noch lang diskutiere.“ Da lenkte der Delinquent ein: „Was würden Sie vorschlagen, wenn Sie Ihren besten Freund köpfen sollten?“ Ratzenhammer dachte nicht lange nach und schlug vor: Einmachsuppe mit Hühnerleber, abgeschmolzener Spargel mit Kartoffeln, faschierter Schweinebraten mit Blutsoße und Maisbrei sowie Münchner Trockenobst. Übrigends: Ratzenhammer kochte die Menüs für seine Delinquenten selbst. Glücklicherweise fanden sich seine Aufzeichnungen auf einem Gerichtsdachboden…

Zum Autor: Herbert Rosendorfer wurde am 19. Februar 1934 in Gries / Bozen geboren. Jurastudium, 1967 Amtsrichter in München, seit 1990 Honorarprofessor für Bayerische Literaturgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ab 1993 Richter am Oberlandesgericht Naumburg an der Saale, 1997 Pensionierung, lebt in Eppan in Südtirol.

Herbert Rosendorfer verfaßte zahlreiche Werke, wie Romane und Erzählungen, Theaterstücke, Fernsehspiele, historische Werke, Abhandlungen zur Musik, Reiseführer sowie Kompositionen und Gemälde. Rosendorfer ist ein Kritiker der Rechtschreibreform von 1996. Er unterzeichnete auf der Basis der Frankfurter Erklärung zur Rechtschreibreform von 1996 mit anderen im Jahre 2004 den Frankfurter Appell zur Rechtschreibreform. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen.

Das Buch ist eine klare Empfehlung!

Veröffentlicht unter Allgemein, Buchvorstellungen, Rezensionen | Kommentare deaktiviert für Herbert Rosendorfer: Letzte Mahlzeiten. Die Aufzeichnungen des königlich bayrischen Henkers Bartholomäus Ratzenhammer

Neuerscheinung eines Klassikers: „Haarmann – Die Geschichte eines Werwolfs“ von Theodor Lessing

Zu den bekanntesten und vor allem berüchtigtsten Serienmördern Deutschlands zählt zweifellos Friedrich „Fritz“ Haarmann (1879–1925). In den Wirren der Nachkriegszeit und der Inflation tötete er zwischen 1918 und 1924 in Hannover mindestens 24 junge Männer. Seine Verbrechen wurden in zahlreichen Publikationen beschrieben, 1995 in „Der Totmacher“ mit Götz George in der Hauptrolle verfilmt und schließlich sogar als Comic veröffentlicht. Umfangreich dokumentiert wurden Leben, Verbrechen und Psyche des Serienmörders Haarmann in dem 1995 von Christine Pozsár und Michael Farin herausgegebenen Band „Die Haarmann-Protokolle“.

Haarmann wird zum Gerichtssaal geführt.

Haarmann wird zum Gerichtssaal geführt.

Eine herausragende Veröffentlichung jedoch stellt das 1925 erschienene Buch „Haarmann – Die Geschichte eines Werwolfs“ von Theodor Lessing dar, das hiermit wieder einer breiteren Leserschaft zugänglich gemacht werden soll.

Theodor Lessing wurde am 8. Februar 1872 in Hannover als Sohn eines jüdischen Ehepaares geboren. Seine Eltern – der Vater war Arzt, die Mutter Bankierstochter – gehörten dem gehobenen Bürgertum an. Er zählte mit seinen Artikeln, Essays, Glossen und Feuilletons zu den bekanntesten politischen Schriftstellern der Weimarer Republik und setzte sich nachdrücklich für die Frauenrechte und die Rechte der kolonisierten Völker ein. Der jüdische Philosoph litt zeitlebens unter dem „Trauma der Vergeblichkeit allen Denkens und Aufklärens“.

Schon früh von Mißerfolgen heimgesucht, wurde der begabte, aber radikale und unbequeme Schriftsteller zum Außenseiter gestempelt. Vergeblich bemühte er sich um eine Habilitation. 1907 wurde er Privatdozent an der Technischen Hochschule in Hannover und blieb es für achtzehn Jahre. Während des Ersten Weltkrieges arbeitete er als Lazarettarzt und Lehrer. In diesen Jahren verfaßte er ein Grundlagenwerk über die erkenntniskritischen, geschichtspsychologischen und ideologischen Voraussetzungen des historischen Gedächtnisses, das 1919 unter dem Titel „Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen“ erschien. Gemeinsam mit seiner engagierten Frau Ada, einer aktiven Sozialdemokratin, gründete er 1919 die Volkshochschule in Hannover.

Zwischen 1923 und 1933 publizierte Lessing unermüdlich, darunter auch ein Werk über Nietzsche, dem er sich geistes- und wesensverwandt fühlte. Dabei wurde er als Verteidiger der jungen Republik seitens der Reaktion scharf angegriffen und als „jüdische Demokröte Lessing“ verunglimpft. 1925 wandte er sich gegen Hindenburg, den damaligen Kandidaten für das Amt des Reichspräsidenten. Viele Studierende forderten daraufhin Lessings Entlassung. Eine sich anschließende antisemitische Hetzkampagne führte dazu, daß Lessing seine Lehrtätigkeit einstellen mußte. 1932 warnte der Philosoph: „Seht Ihr denn nicht, daß unsere Kriege, ja daß schon der Wehr- und Soldatenstand uns mit Sicherheit in die Selbstvernichtung treibt?“ Die Feindschaft des Schriftstellers Thomas Mann, die durch die sogenannte Lublinski-Affäre ausgelöst worden war, belastete ihn zusätzlich.

Jude zu sein hielt er für ein Symbol, für die Tragödie des Menschen schlechthin. Er prägte den Begriff „jüdischer Selbsthaß“.

Bekannt wurde Theodor Lessing zudem durch seine juristisch weitblickende und psychologisch meisterhafte Berichterstattung über den Gerichtsprozeß gegen den „Massenmörder“ Haarmann. Die Verhandlungen dauerten vom 4. bis 19. Dezember 1924, wobei das Gericht 14 Sitzungen abhielt. Haarmann war wegen Mordes an 27 Menschen in den Jahren 1918 bis 1924 angeklagt. Neun Taten gab er zu, weitere zwölf Tötungen hielt er für möglich. Sechs Taten bestritt er, doch konnten ihm fünf nachgewiesen werden. Die Zahl der vermißten Jungen belief sich auf 27, sie alle waren zwischen zehn und 22 Jahre alt. Friedrich Haarmann wurde zum Tode verurteilt und am 15. April 1925 durch den aus Magdeburg stammenden Scharfrichter Carl Gröpler im Hof des Gerichtsgefängnisses in Hannover mit dem Fallbeil enthauptet. Die sterblichen Überreste seiner Opfer hingegen fanden im Februar 1925 ihre letzte Ruhestätte in einem Ehrengrab auf dem Stadtfriedhof in Hannover-Stöcken.

Haarmanns Dachwohnung, in der er seine Opfer umbrachte.

Haarmanns Dachwohnung, in der er seine Opfer umbrachte.

Die monströsen Taten des Serienmörders Fritz Haarmann entsetzten nicht nur seine Zeitgenossen, sie überforderten auch das hannoversche Schwurgericht. Es weigerte sich, die Hintergründe der bestialischen Morde Haarmanns, übrigens ein von den Behörden geschätzter Polizeispitzel, aufzuklären. Die Presse wiederum nährte genüßlich die Sensationsgier der Bevölkerung. Einem Schlager gleich trällerte man in den Straßen: „Warte, warte nur ein Weilchen, bald kommt Haarmann auch zu dir, mit dem kleinen Hackebeilchen macht er Hackefleisch aus dir.“

Lessing wurde vom Schwurgericht als Sachverständiger abgelehnt. Später schloß man ihn auch als Prozeßbeobachter aus. Doch die Analyse des „Phänomens Haarmann“ zeichnete er genauer als seine Zeitgenossen und Kollegen. „Kaum jemals ist ein bedeutender Prozeß unfähiger, kleinlicher und törichter geführt worden.“ Das gegen Haarmann gefällte Todesurteil kritisierte er und problematisierte die Zurechnungsfähigkeit des Verurteilten. Er glaubte, daß seine „Darstellung des Kriminalfalles älter werden würde als die Akten des Gerichts und in irgendwelchen denkenden und forschenden Köpfen zur Wiederaufnahme des Verfahrens führen“ müsse.

Lessings Fazit: In dem modernen Menschen lauere ein mörderisches Tier, aggressiv wie Haarmann, gezähmt nur durch kulturelle Anstrengung. Gerate eine Gesellschaft – wie die nach dem Ersten Weltkrieg – aus den Fugen, komme die Bestie an die Oberfläche.

„Haarmann – Die Geschichte eines Werwolfs“ erschien erstmalig 1925 im Verlag Die Schmiede in Berlin, dann erneut 1973 und 1995 kommentiert von Rainer Marwedel (bei dtv), im Jahre 1996 sogar in einer italienischen Übersetzung. 1990 erinnerte das ZDF an das Verfahren gegen Haarmann und an den Prozeßbeobachter Theodor Lessing, und seit 1995 unternimmt es der Donat-Verlag in Bremen, eine sechsbändige Reihe mit ausgewählten Schriften von Theodor Lessing zu edieren. Zwei Bände sind bereits erschienen. Gegenwärtig arbeitet die Leibniz Universität in Hannover mit den Professoren Rainer Marwedel und Alexander Kosenina an einer monumentalen Theodor-Lessing-Werkausgabe.

Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten emigrierte Theodor Lessing nach dem tschechoslowakischen Marienbad. Auf das Gerücht, die Nationalsozialisten hätten eine Kopfprämie von 80.000 Reichsmark auf ihn ausgesetzt, reagierte er nur mit der Feststellung: „Mein Gott! Was habe ich ein langes Leben lang über meinen Kopf hören müssen. Auf der Schule hieß es, er sei kein Lernkopf. Auf der Universität, er sei ein Wirrkopf. Die Kollegen sagten, ein Querkopf. Ein Kritiker schrieb, er sei kein politischer Kopf, ein anderer, kein historischer Kopf. Wieder andere: meinem Kopf fehlten gewisse Organe. Das Organ für Metaphysik, für den Mythos. Für das Kosmische. Für Mathematik. Kurz: Alles an meinem Kopf war negativ! Ich zerbrach mir den Kopf und verdiente nichts damit. Und nun achtzigtausend Reichsmark. Nie hätte ich für möglich gehalten, daß mit meinem Kopf so viel zu verdienen wäre.“

Am 30. August 1933 wurde er von zwei sudetendeutschen Nationalsozialisten in Marienbad aus dem Hinterhalt erschossen.

Joseph Goebbels verwies wenige Tage nach Lessings Tod auf dem Nürnberger Parteitag auf die erfolgreiche „Abschüttelung dieses Jochs“. Bereits wenige Stunden nach dem Mord meldete die in Hannover erscheinende „Niederdeutsche Zeitung“: „Mit Prof. Lessing ist eine der übelsten Erscheinungen der Nachkriegszeit aus dem Leben geschieden. Er gehört zu jenem Teil der Professorenschaft, der mit einem intellektuellen Pazifismus die deutschen Hochschulen verseuchte. Nun ist auch dieser unselige Spuk weggewischt.“

Der unveränderte Nachdruck dieses Klassikers erschien als Band IV der Historischen Kriminal-Bibliothek im Verlag Kirchschlager.

Veröffentlicht unter Buchvorstellungen, Kriminalfälle, Serienmörder | Kommentare deaktiviert für Neuerscheinung eines Klassikers: „Haarmann – Die Geschichte eines Werwolfs“ von Theodor Lessing

Serienmord und Kannibalismus von Petra Klages

Mit der dunkelsten Seite menschlichen Verhaltens setzt sich dieses Buch auseinander: Serienmord und Kannibalismus.

Es stößt ab, gleichzeitig fasziniert es: das kranke Treiben von Serienmördern und anderen Tätern, die oft nicht einmal davor zurückschrecken, Teile ihrer Opfer zu verzehren. Bei jedem diesbezüglichen Fall sind Zeitungen und Fernsehen voll mit Berichten, jedes Mal stellt sich die Frage: Wie kann es dazu kommen?
Herausgeberin Petra Klages, Diplom-Pädagogin und Kriminologin, hat sich auf die Spurensuche gemacht und versucht, die spektakulärsten Fälle von Serienmördern und Kannibalismus in Deutschland zu erklären. Es geht ihr und ihren Autoren dabei nicht um blutrünstige Phantasien – die kann man getrost den Heerscharen an Thriller-Autoren überlassen –, sondern um die authentische Schilderung der Fälle und deren Ergründung in bester FBI-Methode, einem fundierten Profiling. Auszüge ihrer Arbeit werden im Buch präsentiert. Durchaus als sensationell zu bezeichnen sind die Beiträge von Armin Meiwes, bekannt geworden als „Kannibale von Rotenburg“, der in seinen Texten deutlich macht, welche Emotionen kannibalische Akte bei ihm auslöste.

Aber auch historische Fälle werden behandelt, vor allem Carl Großmann, der ähnlich dem Londoner Frauenmörder Jack the Ripper in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in Berlin sein Unwesen trieb und seine Opfer zu Wurst verarbeitet haben soll. Noch tiefer in die Historie schauriger Verbrechen führt Michael Horn mit der Pappenheimer-Familie, einer Landstreicherfamilie des 16. Jahrhunderts, in der schon Kinder zu Mördern wurden. Dieser Beitrag wurde bereits in Historische Serienmörder II veröffentlicht.
Ähnliche psychische Mechanismen wie beim Serienmord, werden auch bei Fällen schwerer sexueller Gewalttaten wirksam, wie Dr. Mark Benecke und Diplom-Psychologin Wawrzyniak anhand eines brandaktuellen Falls schildern.

Die Herausgeberin
Petra Klages ist Diplom-Pädagogin und Kriminologin. Sie widmet sich der Ursachenforschung schwerer delinquenter Entwicklungen (Intensivtäter, Serienmörder, Serienvergewaltiger).

ISBN 978-3-85365-249-7
Petra Klages (Hg.)
SERIENMORD UND KANNIBALISMUS IN DEUTSCHLAND
FALLSTUDIEN • PSYCHOLOGIE • PROFILING
212 Seiten, S/W-Abbildungen, Hardcover
€ 19,90

Quelle: www.stocker-verlag.com

Direkt zum Shop des Verlags:

http://www.buecherquelle.at/Buchshop/Neuerscheinungen/Serienmord-und-Kannibalismus-in-Deutschland::2761.html

Veröffentlicht unter Buchvorstellungen, Serienmörder | Kommentare deaktiviert für Serienmord und Kannibalismus von Petra Klages

Mord nach Mittag von Siegfried Schwarz

Ein Buch zu rezensieren, das authentische Kriminalfälle aus der DDR zum Gegenstand hat, fällt umso leichter, wenn sein Autor ein ehemaliger Kriminalist ist. Siegfried Schwarz, so erfahren wir es von der Internetseite des Verlages Das Neue Berlin wurde 1935 geboren und trat 1955 in den Polizeidienst ein. Bald wechselte er zur Kriminalpolizei. Als er den Dienst 1988 als Hauptmann der K quittierte und in Rente ging, hatte er in über 400 »unnatürlichen Todesfällen« ermittelt: Mord, Totschlag, Körperverletzung mit Todesfolge, Kindstötung. Sein spektakulärster Erfolg wurde die Überführung des Kindesmörders im sogenannten „Kreuzworträtselfall“, wo eine ganze Armee von Ermittlern unterschiedlicher bewaffneter Organe nach  einem Kindesmörder suchte. Siegfried Schwarz war damals der Leiter der MUK (Morduntersuchungskommission). Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Buchvorstellungen, Rezensionen | Kommentare deaktiviert für Mord nach Mittag von Siegfried Schwarz

Die Nacht der Kommissare mit Klaus Dalski und Stephan Harbort

Heute möchte ich die Kriminalia-Freunde schon einmal auf einen Lese- und Vortragsabend der besonderen Art aufmerksam machen, der zwar erst am 29. Oktober in Arnstadt im Gast- & Logierhaus „Goldene Henne“ stattfindet, der aber aufgrund der begrenzten Kartenanzahl und der hochkarätigen „Besetzung“ schnell ausverkauft sein dürfte.

Kriminalist und Sachbuchautor Stephan Harbort

Kriminalist und Sachbuchautor Stephan Harbort

Die Veranstaltung beginnt 19 Uhr mit einer kurzen Eröffnung und Begrüßung durch den Veranstalter. Dann hält der deutsche Spezialist für Serienmord und Serienmörder Kriminalhauptkommissar und Sachbuchautor Stephan Harbort einen Vortrag zum Thema „Begegnung mit dem Bösen“, in dem es um Serienmörder geht. Der Vortrag wird mit Hörproben bereichert und dürfte für Gänsehaut sorgen. Danach können sich alle Gäste wieder an einem typisch Thüringer Gericht laben (u. a. Klöße nach dem Rezept der Johanne Leonhard aus Arnstadt von 1842, einem einizgartigen Hausprodukt der „Goldenen Henne“). Anschließend stellt Kriminaloberrat a. D. und Sachbuchautor Klaus Dalski sein neuestes Buch „Die Bombe auf dem Zwiebelmarkt“ vor.

Kartenvorbestellungen (Preis: 29,90 Euro incl. Zwei-Gänge-Menü) nehmen Sie bitte über die „Goldene Henne“ vor!

Zahlreiche Informationen zur Arbeit und zu den Büchern von KHK Stephan Harbort findet man leicht bei: www.stephan-harbort.de

Veranstalter: Verlag Kirchschlager

Unterstützt wird die Veranstaltung von unserem Medienpartner www.geisterspiegel.de, dessen Redakteur Wolfgang Brandt in Kürze ein Interview mit Stephan Harbort führen wird, der Arnstädter Buchhandlung mit Kathrin Doege und Sigrid Häßler sowie dem Gast- & Logierhaus „Goldene Henne“.

Veröffentlicht unter Klaus Dalski, Kriminalfälle, Serienmörder | Kommentare deaktiviert für Die Nacht der Kommissare mit Klaus Dalski und Stephan Harbort

Mord zwischen Klüeß und Knölla, Hütes und Hebes

Das Hörbuch „Mord zwischen Klüeß und Knölla, Hütes und Hebes – 3 kulinarische Kurzkrimis mit Rezepten aus Thüringen“ kann man getrost als sehr gute Hörbuchproduktion bezeichnen. Für den Krimifan wurden drei Kriminalfälle der gleichnamigen Buchausgabe ausgewählt: Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Buchvorstellungen, Rezensionen | Kommentare deaktiviert für Mord zwischen Klüeß und Knölla, Hütes und Hebes

Kriminalist a. D. Klaus Dalski auf den Vogtländischen Krimitagen

Tatort: Amtsgericht Auerbach, Parkstr. 1, 08209 Auerbach
(barrierefreier Zugang)

Täter: Kriminaloberrat a.D. Klaus Dalski & Michael Kirchschlager

Tatzeit: 19.05.2011, 18 Uhr

Eintritt: frei

Platzreservierung unter: Tel.: (03744) 839-301/-302

Infos: www.Krimitage-Vogtland.de

Veröffentlicht unter Klaus Dalski | Kommentare deaktiviert für Kriminalist a. D. Klaus Dalski auf den Vogtländischen Krimitagen

Mit Schürze und Schere … Kriminalia-Abend in der „Goldenen Henne“ zu Arnstadt

Am 26. März 2010 findet ab 19 Uhr im Gast- & Logierhaus “Goldene Henne” zu Arnstadt ein weiterer “Kriminalia-Abend” statt. Bestsellerautor und Kriminaloberrat a. D. Klaus Dalski wird im Herbst seinen zweiten Band über Thüringer Kriminalfälle vorstellen. Sein Buch “Der Kopf in der Ilm” schaffte es im Januar 2011 erneut auf die Thüringer Bestsellerliste der TA (4. Platz). Erste Fälle aus seinem neuen Buch liest er gemeinsam mit mir im Kaminzimmer in der „Goldenen Henne“ zu Arnstadt. Kartenvorbestellungen sind nötig. Im Preis von 24,90 Euro ist ein zweigängiges Essen mit Original Thüringer Klößen nach den Rezepten der Arnstädterin Johanne Leonhard von 1842 inbegriffen. Weitere Infos zu Klaus Dalski und zu Buchneuerscheinungen finden Sie bei www.Michael-Kirchschlager.de
Kartenvorbestellung bei: Hotel »Goldene Henn
e«, Arnstadt, Tel.: 03628/589560, e-mail: henne.arnstadt@t-online.de

Kommentare deaktiviert für Mit Schürze und Schere … Kriminalia-Abend in der „Goldenen Henne“ zu Arnstadt

Mord in der Distel-Bar – der Kriminalroman von Wolfgang Held

Pünktlich zur Leipziger Buchmesse (17.-20. März 2011) erscheint in unserem Verlag der Kriminalroman “Mord in der Distel-Bar” des Weimarer Schriftstellers Wolfgang Held als Taschenbuch. Damit betreten wir als Sachbuchverlag Neuland. Der Roman bildet Band I der Reihe “TATORT: Thüringen”.

Wolfgang Held

Wolfgang Held

Weiterlesen →

Veröffentlicht unter Buchvorstellungen | Kommentare deaktiviert für Mord in der Distel-Bar – der Kriminalroman von Wolfgang Held