Neue Rezension von Max Pechmann zur Kriminalchronik des Dritten Reiches II

Kaum ein Bericht oder Buch beschäftigt sich mit Mordfällen bzw. Kriminalität im Dritten Reich. Dem Historiker Wolfgang Krüger ist es daher zu verdanken, dass durch seine akribische Recherche dieser so gut wie nicht berücksichtigte Teil der Kriminalgeschichte nach und nach aufgedeckt wird. Dies bereits in dem nun veröffentlichten zweiten Band der im Kirchschlager Verlag erschienenen Kriminalchronik des Dritten Reiches. Weiterlesen →

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Carl Großmann – ein Berliner Wurstverkäufer

Carl Großmann (1863-1922) zählt zu den furchtbarsten Serienmördern Deutschlands. Die geschätzte Anzahl seiner Opfer liegt zwischen etwa 25 und 100 Personen.

Carl Großmann

Es gibt Vermutungen, nach denen Großmann seine Opfer zu Wurst- und Dosenfleisch verarbeitet habe, da er am Schlesischen Bahnhof einen Wurststand besaß. Auch soll er Teile seiner Opfer verspeist haben. Armin Rütters stellt den Kriminalia-Freunden diesen Serienmörder am 30.10. in der Goldenen Henne in Arnstadt zur „Nacht des Kommissars“ vor.

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Nacht des Kommissars am 30.10. in der “Goldenen Henne” zu Arnstadt

Für den Kriminalia-Abend „Die Nacht des Kommissars“ mit Sachbuchautor Armin Rütters (er sprach im letzten Jahr über Vater Denke) und Kriminaloberrat a. D. Klaus Dalski am 30.10. in der „Goldenen Henne“ zu Arnstadt sind noch einige Restkarten zu haben! Der Preis beträgt 29.90 Euro, Einlaß ab 18.30 Uhr. Darin sind neben dem Eintrittspreis für den Festvortrag und der Lesung auch ein reichhaltiges Thüringer Buffet von Küchenchef Tino und die Musik mit Mario Höll enthalten. Daneben präsentiert Michael Kirchschlager seine kleine Postkartensammlung zum Thema „Gefängnisse auf historischen Ansichtskarten“. Weitere Infos bei www.Kriminalia.de. Anmeldungen bis Donnerstag sind via Email info@verlag-kirchschlager.de oder Tel. 03628 589 561 möglich. Ein Teil der Einnahmen wird dem Weißen Ring für eine Weihnachtsfeier von Gewalt ausgesetzten Kindern gespendet.

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2. Lesung mit Klaus Dalski am 28.10. in Sondershausen

Nachdem am 14.10. etwa 120 Menschen zur Buchpremiere von Klaus Dalskis Buch „Der Kopf in der Ilm“ nach Sömmerda ins Volkshaus kamen, liest der Autor und Kriminalist am 28.10. in Sondershausen im TA Café in der Buchhandlung Gräfe ab 19 Uhr. Als weiterer Termin steht dann der 30.10. in Arnstadt auf dem Programm, die große Kriminalia-Jahresveranstaltung „Die Nacht des Kommissars“ im Gast- und Logierhaus „Goldene Henne“. Hier sind noch einige Restkarten erhältlich.

Klaus Dalski

Der Weimarer Schriftsteller Wolfgang Held schrieb zudem eine Rezension für Amazon.de: Das sind keine mit Phantasie erfundenen Storys, sondern Straftaten aus Thüringen, spannend, lebensnah und zuweilen nicht ohne Humor nach 26jähriger Tätigkeit als Kriminalist erzählt von Klaus Dalski, Kriminaloberrat a. D. Der Leser erfährt aus einer Zeit ohne Skandal- und Sensationspresse von Kriminalfällen, über die damals nichts oder nur wenig in den Medien berichtet wurde. Besonders gelungen ist dem Autor, der sich in seinem Buch zuweilen nicht von der „Amtssprache“ trennen konnte, die ausgewogene Mischung von fesselnden oder kuriosen, grauenhaften oder komischen Fällen. Bemerkenswert ist auch am Ende des Werkes ein Interview mit dem Autor zu aktuellen Fragen im Zusammenhang mit seiner Dienstzeit. Jedenfalls ein Buch, das man kaum vor dem Lesen der letzten Seite aus der Hand legt.

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1. Lesung mit Klaus Dalski – Sömmerda: 14. Oktober

Klaus Dalski während der "Nacht der Serienmörder 2009"Foto 2009, während der Veranstaltung „Die Nacht der Serienmörder“ in der „Goldenen Henne“ zu Arnstadt. Klaus Dalski im Gespräch. Links daneben Petra Klages und Michael Kirchschlager. Vorn rechts im Bild Autor Wolfgang Krüger.

Die 1. Buchlesung mit Klaus Dalski findet am 14. Oktober ab 19.30 im Dreyse-Haus in Sömmerda statt. Einlaß: ab 19 Uhr. Der Einritt kostet 5 Euro und wird als Spende verwandt. Karten sind nicht mehr erhältlich! An diesem Abend geht es auch um einen bis dato ungeklärten Sömmerdaer Mordfall. Darüber berichtete und berichtet Bärbel Albold von der Thüringer Allgemeine ausführlich.

Am 2. Juni 1989 wurde Carmen Klehm auf dem Heimweg aus der Disco in der Nähe des elterlichen Wohnhauses brutal ermordet. Erst vier Tage später wurde die Leiche der jungen Frau im Gebüsch hinter der Turnhalle in der Neuen Zeit gefunden. Der damalige Leiter der MUK, 1. Kriminalhauptkommissar Ralf Stephani, steht noch heute für Zeugenhinweise zur Verfügung (Tel. 0361/ 3411209). Das brisante an diesem Fall: Die Kripo hatte einen Verdächtigen! In der Erzählung “In dubio pro reo” rollt Klaus Dalski diesen Fall erneut auf. Klaus Dalski war damals “Leiter der Untersuchung” der K des Bezirkes Erfurt. In seinem Buch fordert er: Kriminalisten von heute, löst bitte diesen Fall!

Die Schwester der Toten hat indes ihren Eltern versprochen, daß Grab der Schwester vom Sömmerdaer Friedhof auf den von Henschleben verlegen zu lassen. Dazu gab es Spenden, aber diese reichen noch nicht. Bärbel Albold, Thüringer Allgemeine: “Weitere Unterstützung kommt jetzt vom Verlag Kirchschlager aus Arnstadt. Hier haben Kriminaloberrat a. D. Klaus Dalski und Verleger Michael Kirchschlager gerade ein Buch herausgebracht, das über Thüringer Kriminalfälle berichtet.”

Das Spendenkonto existiert noch: Sparkasse Mittelthüringen, BLZ 820 510 00, Kontonummer: 1163111674; Verwendungszweck: Umbestattung.

Achtung! Da das Buch bereits lieferbar ist, aber einige Thüringer Buchhandlungen leider kein Interesse bezeugt haben, verweisen wir auf unseren Verlags-Shop (www.verlag-kirchschlager.de), wo man portofrei und schnell bestellen kann!!!

Weitere Lesetermine:

28. Oktober: Sondershausen, 19 Uhr, Buchhandlung Gräfe (tolle Buchhandlung, führt unser Sortiment!)

30. Oktober: Arnstadt, Hotel “Goldene Henne” (nur mit Kartenvorbestellung!), „Die Nacht des Kommissars“ (langes Programm u. a. mit Armin Rütters)

3. November: Brüheim, Gemeindebibliothek im Edelhof, 19 Uhr

18. November: Weimar, Stadtbücherei, 19 Uhr (“Heimspiel” für Klaus Dalski!)

19. November: Ichtershausen, Café „Zur Alten Bäckerei“, Tischreservierung notwendig, ab. ca. 19 Uhr

16. Dezember: Erfurt, Buchhandlung Peterknecht, ab ca. 19.30 Uhr

Weitere Termine folgen!

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Neue Kriminalia

Liebe Kriminaliafreunde! Ab sofort erscheint die Kriminalia in neuem Layout und technisch deutlich verbessert. Nach und nach werde ich die alten Beiträge hier wieder einpflegen. Über weitere Beiträge würde ich mich freuen. Aufgrund der verbesserten Software, werden wir auch mehr Bilder einfügen können. Die Kriminalia wird somit nicht nur technisch, sondern auch optisch interessanter! Mit besten Grüßen Michael Kirchschlager

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Die Rache des Scharfrichterknechts von Wolfgang Krüger

Johann Christian Weise war Knecht des Scharfrichters und Abdeckers Johann Gottlieb Fischer, zuständig für die schönburgische, zum Kurfürstentum Sachsen gehörenden Grafschaft Hartenstein. Sein im Dorf Raum wohnender Dienstherr mußte ihm immer wieder mangelnden Arbeitseifer vorwerfen. Weise ertrug es zunächst mit Fassung. Am 22. November 1765 aber blieb erneut eine ihm aufgetragene Arbeit in der Abdeckerei unerledigt. Fischer begann wieder zu schimpfen und maßregelte den Knecht härter als sonst. Nun bekam Weise einen Wutanfall, ergriff ein Schlachtemesser und ging damit auf seinen Brotgeber los. Weiterlesen →

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Presseinformationen zu Klaus Dalskis Buch “Der Kopf in der Ilm”

„Der Kopf in der Ilm. Ein Thüringer Kriminalist erzählt.“ Dieses Buch unterscheidet sich von den meisten Kriminalromanen in einem Punkt ganz entscheidend: es beruht auf tatsächlichen Geschehnissen. Wir folgen dem Kriminalisten Klaus Dalski an Tatorte voller Grauen, wir werden Zeugen bei Vernehmungen, werden mit „Täterversionen“ konfrontiert und müssen oftmals feststellen, daß Gerechtigkeit nur ein Traum ist.

Klaus Dalski

Klaus Dalski

Das Spektrum der beschriebenen Fälle reicht vom schrecklichen Kindermord über das Zerstückeln einer widerspenstigen Geliebten und der „Verbringung“ ihres Kopfes in die Ilm bis hin zum Gatten- und Raubmord. In der Mehrzahl konnten die Kriminalisten die Mörder fassen, wie etwa den Kindermörder von Nordhausen. Aber Klaus Dalski erzählt auch von einem ungelösten Fall, der mit den modernen Mitteln des DNA-Vergleiches heute gelöst werden könnte: dem Frauenmord von Sömmerda.

Zur Vita: Kriminaloberrat a. d. Klaus Dalski

1939 in Frankfurt/Oder geboren. Nach dem Schulabschluß Lehre als Maurer, ab 1. September 1955 Studium an der Arbeiter- und Bauernfakultät in Weimar. Zwei Studienabschlüsse als Lehrer – Diplomlehrer für Körpererziehung. Bis 1964 im Schuldienst und ab 16. September 1964 bei der Kriminalpolizei Weimar tätig. 1975 Wechsel zur Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei in Erfurt, später Leiter der Untersuchung. Abschluß der Polizeihochschule im Fernstudium als Diplom-Staatswissenschaftler.Lehrbeauftragter der Polizeifachschule Aschersleben für das Fach „Psychologie“ der sogenannten „Kriminalklassen“. Ab Januar 1992 Fachdozent am Bildungszentrum für Sicherheit in der Wirtschaft München, zuletzt deren Geschäftsleiter der Außenstelle Erfurt bis zur Berentung im Jahr 2000.

Verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Hobby: Fußball. Jahrelang Torwart der DDR-Ligamannschaft von Weimar. 1956/57 Juniorennationalspieler der DDR mit fünf Länderspieleinsätzen.

Dienstgrade:

1964: Einstellung als Kriminalmeister

1965: Ernennung zum Unterleutnant der Kriminalpolizei

1966: Leutnant der Kriminalpolizei

1968: Oberleutnant der Kriminalpolizei

1975: Hauptmann der Kriminalpolizei

1979: Major der Kriminalpolizei

1983: Oberstleutnant der Kriminalpolizei

Ab 1989: Kriminaloberrat

Ab 1990: Kriminaloberrat a. D.

Dienststellungen:

1964–1965: Sachbearbeiter der K

1965–1974: Sachgebietsleiter VII der K (Vorbeugung und Bekämpfung der Jugendkriminalität)

1974–1976: Stellv. Dezernatsleiter und Offizier Jugend der BDVP

1977–1982: Dezernatsleiter III (Anleitung und Kontrolle)

1982–1989: Stellv. Abteilungsleiter K und Leiter Untersuchung

1989–31.12.1990: Direktionsleiter im Bezirkskriminalamt

Infos zum Buch: Klaus Dalski „Der Kopf in der Ilm. Ein Thüringer Kriminalist erzählt.“ Hardcover, Leseband, 208 Seiten, Preis: 14.80 Euro. Zu beziehen über www.verlag-kirchschlager.de. ISBN 978-3-934277-29-8

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Historische Serienmörder I und II nur noch online bestellbar

Geschätze Leserin, geschätzter Leser, liebe Freunde unserer Bücher!

Alle unsere Verlagsausgaben sind hochwertige, fadengeheftete Hardcoverbände in zumeist limitierter Auflage und in alter Rechtschreibung. Aus diesem Grund finden Sie uns auch nicht inmitten billiger Massenartikel oder in diversen Handelsketten. Bestimmte Titel, wie z. B. HISTORISCHE SERIENMÖRDER I, HISTORISCHE SERIENMÖRDER II, DAS OBSCURUM oder PREUSSISCHE KRIMINALCHRONIK HINGERICHTETER VERBRECHER können gegenwärtig nur noch über unsere Internetseite bestellt werden. Weiterlesen →

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Raubmord an zwei jüdischen Hausierern in Ostpreußen von Wolfgang Krüger

Die 63jährige Altsitzerswitwe Charlotte Meyer und ihre 23jährige unverheiratete Tochter Mathilde aus dem Dorf Swainen im Regierungsbezirk Gumbinnen der preußischen Provinz Preußen zeigten schon immer einen Haß auf Juden, insbesondere jüdische Handelsleute, denen sie fortwährenden Betrug vorwarfen. So beschlossen sie, an einem ihnen bekannten Hausierhändler jüdischen Glaubens einen Raubmord zu begehen, in der Meinung, dies würde kein großes Aufsehen verursachen. Weiterlesen →

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