Löwenstimm berichtet eine große Anzahl derartiger Leichenschändungen aus Rußland. Im August 1862 wurde im Couvernement Kowno der Leichnam einer Bäuerin gefunden, die sich erhängt hatte. Der orthodoxe Priester verweigerte die Beerdigung und wollte auch nicht die Glocken läuten lassen, weil die Seele eines Selbstmörders dem Teufel verfallen sei. Die Söhne der Verstorbenen waren davon überzeugt, daß ihre Mutter im Grabe keine Ruhe finden und in der Welt umherziehen werden, weil sie ohne Abendmahl und Kirchensegen verschieden sei, und entschlossen sich, der Leiche den Kopf abzuhacken und ihn ihr zu Füßen zu legen. Weiterlesen
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