Aberglauben und Verbrechen – Vampire, Vampyrs und schmatzende Tote – Vampirglaube – Teil 2

Löwenstimm berichtet eine große Anzahl derartiger Leichenschändungen aus Rußland. Im August 1862 wurde im Couvernement Kowno der Leichnam einer Bäuerin gefunden, die sich erhängt hatte. Der orthodoxe Priester verweigerte die Beerdigung und wollte auch nicht die Glocken läuten lassen, weil die Seele eines Selbstmörders dem Teufel verfallen sei. Die Söhne der Verstorbenen waren davon überzeugt, daß ihre Mutter im Grabe keine Ruhe finden und in der Welt umherziehen werden, weil sie ohne Abendmahl und Kirchensegen verschieden sei, und entschlossen sich, der Leiche den Kopf abzuhacken und ihn ihr zu Füßen zu legen. Weiterlesen →

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Aberglauben und Verbrechen – Vampire, Vampyrs und schmatzende Tote – Vampirglaube – Teil 1

Heute beginnen wir mit einer neuen Reihe zum Thema Aberglauben und Verbrechen, die sich vornehmlich auf die Arbeit Albert Hellwigs stützt. Weiterlesen →

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Das Geheimnis der Marianne Brodka (Preußen – 1943) Teil 5 – Ende

In der Urteilsbegründung räumte Dr. Steiner ein, daß es sich bei der Angeklagten um eine erblich belastete Person handele, die in ihrer frühen Jugend schlechten Einflüssen ausgesetzt war. Das solle aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Brodka eine hemmungslose Natur habe und daß sie weder vor noch während der Verhandlung Reue über ihre Tat, den Mord am Vater ihres Kindes, gezeigt habe. Ihre Gefühlskälte sei höchst erschreckend. Die Tat wurde erwiesenermaßen mit Vorsatz, Überlegung und Heimtücke ausgeführt. Dafür war die Todesstrafe zwingend vorgeschrieben. Auf den verbotenen Umgang mit dem französischen Kriegsgefangenen jedoch ging der Vorsitzende nicht näher ein. Weiterlesen →

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Das Geheimnis der Marianne Brodka (Preußen – 1943) Teil 4

Die Strafjustiz verlor keine Zeit. Die Strafe hatte aus nationalsozialistischer Sicht der Tat auf dem Fuß zu folgen. Wenige Tage nach der Verhaftung beantragte die Generalstaatsanwaltschaft in Königsberg, baldigst die Hauptverhandlung anzusetzen. Wie schon seit Jahren üblich, hatte sich das Sondergericht mit der Aburteilung zu befassen. Weiterlesen →

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Das Geheimnis der Marianne Brodka (Preußen – 1943) Teil 3

Am selben Abend trafen sich die Brodka und Schipper in den Anlagen am Schloßteich zu einer Aussprache. Er drohte damit, sie anzuzeigen, weil sie sich mit einem Kriegsgefangenen eingelassen habe. Das würde, so malte er ihr aus, bis zu zehn Jahren Zuchthaus bedeuten. Sein Freund, der Arbeitsdienstführer, habe ihm dazu geraten. Und er stellte sie vor die Wahl: Entweder sie kehrte zu ihm zurück, oder aber sie würde für viele Jahre ins Zuchthaus wandern! Weiterlesen →

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Das Geheimnis der Marianne Brodka (Preußen – 1943) Teil 2

Während die Durchsuchung des Mordhauses im Gange war, erschien eine gewisse Anna Gründer. Sie gab sich als alte Bekannte der Marianne Brodka aus und wollte eben diese besuchen. Die Ermittler begannen sofort, sie zu verhören. Als Frau Gründer zu erzählen begann, staunten sie nicht schlecht: Zwei Tage zuvor habe Marianne sie gebeten, ihr behilflich zu sein. Sie habe nämlich auf dem Dachboden eine alte Zinkwanne mit alten Teppichen stehen. Sie wolle all dies nun entrümpeln, ob sie ihr dabei nicht helfen könne, da sie die Wanne nicht allein tragen könne. Wenig später habe sie dann ihrer Freundin geholfen, die Wanne, die übrigens sehr schwer gewesen sei, in einen Raum in der oberen Etage zu tragen, in dem ein großer Kleiderschrank stand. Sie habe sich nicht weiter darum gekümmert und sei wieder gegangen. Etwas Verdächtiges sei ihr nicht aufgefallen. Als die Beamten sie mit der Tatsache konfrontierten, daß sie damals geholfen hatte, eine Leiche nach unten zu transportieren, fiel Frau Gründer in Ohnmacht und mußte zu einem im Nebenhaus wohnenden Arzt gebracht werden. Weiterlesen →

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Das Geheimnis der Marianne Brodka (Preußen 1943) – eine Leseprobe aus der Kriminalchronik des Dritten Reiches II von Wolfgang Krüger Teil 1

Der Fall Brodka ist wohl als tragisch zu bezeichnen, handelt es sich doch bei Marianne Brodka um eine Frau, die nur deswegen zur Mörderin wurde, weil sie ein von der nationalsozialistischen Justiz und Ideologie als schwere Straftat eingestufte menschliche Zwischenbeziehung verheimlichen wollte. Weiterlesen →

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Marie Lange – Eine Thüringer Mörderin (Altenburg, 1689, Langversion)

Im Dorf Fockendorf an der Pleiße in der Nähe von Altenburg, unfern der Leipziger Straße, befand sich eine alte Mehlmühle, die nachweislich seit 1450, und wahrscheinlich noch länger der Familie Lange gehörte und von ihr benutzt wurde. Thomas Lange, ihr Besitzer am Ende des 17. Jahrhunderts, verheiratete sich 1675, indem er sein Weib Marie ebenfalls aus einer alten, ehrbaren und angesehenen Bauernfamilie des Altenburger Landes nahm. Weiterlesen →

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Christiane Glahn – Die grausame Mutter (1826, Langversion)

In dem ärmlichen Harzdorf Allrode, an der anhaltschen und preußischen Hoheitsgrenze im Herzoglich Braunschweigischen Kreisamt Hasselfelde gelegen wohnt schon seit langer Zeit der jetzt ganz arme Tagelöhner Christoph Glahn. Er war dreimal verheiratet. Zwei seiner Frauen liegen still und christlich beerdigt auf dem kleinen Kirchhof zu Allrode. Die dritte liegt im Kerker zu Blankenburg und erwartet ihr Lebensende auf dem Rabenstein. Weiterlesen →

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Die Gattenmörderin Katharina Beyer (Hanau, 1836)

Die Witwe Katharina Beyer, geborene Erbe, von Hellstein, Amt Wächtersbach, evangelischer Konfession und zur Tatzeit etwa 45 Jahre alt, wurde am 5. April in Hanau wegen Gattenmordes mit dem Schwert hingerichtet. Sie lebte mit ihrem Mann, dem Bauer Johannes Beyer, seit vielen Jahren in Unfrieden. Hauptsächlich wurde dieser durch die Trinksucht des Mannes, die Habsucht und Bösartigkeit der Frau und die Zerrüttung ihrer Vermögensverhältnisse genährt und führte in den letzten Tagen der Ehe nicht selten zu gegenseitigen tätlichen Mißhandlungen. Weiterlesen →

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