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Archiv des Autors: Michael Kirchschlager
Grete Beier – Ermordung ihres Bräutigams (1908)
Grete Beier, Tochter des Bürgermeisters Beier zu Brand, wegen Ermordung ihres Bräutigams vor dem Schwurgericht zu Freiberg in Sachsen. Wer länger als ein Menschenalter fast täglich genötigt ist, sich in beruflicher Eigenschaft in den Gerichtssälen zu bewegen und auch die … Weiterlesen
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Das Dienstmädchen Philippine V. – eine Kindesmörderin
Philippine V., ein einundzwanzigjähriges Dienstmädchen, hatte (zum zweiten Mal) unehelich und zwar nachts im Keller, in dem sie schlief, einsam geboren. Das Kind lebte, wie unsere gerichtliche Obduktion nachgewiesen hat. Die gewöhnlichen, wenn auch erbarmungswerten, doch immerhin verbrecherischen Motive veranlaßten … Weiterlesen
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Eine unmenschliche Wirtschafterin
Warum dachten sich die Griechen ihre Eumeniden als Weiber? Warum verbindet der deutsche Volksausdruck mit dem Wort „Drache“ den Begriff des weiblichen Elementes? Warum läßt der größte und tiefste Kenner des menschlichen Herzens unter allen Dichtern, die je gelebt haben, … Weiterlesen
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Die Thüringer Giftmörderin Marie Sophie Göbner 1859-1860
Das Jahr 1860 sah noch einen weiteren Giftmordprozeß in Thüringen. Angeklagt war die Witwe Marie Sophie Göbner aus Nöbdenitz, einem kleinen Dorf unweit von Schmölln im Herzogtum Sachsen-Altenburg. Giftmorde erlebten gerade in den 1850er und 1860er Jahren eine gewisse Konjunktur, … Weiterlesen
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Strychnin für die Liebe – Eine Leseprobe aus Thüringer Mörderinnen (Schwarzburg-Rudolstadt 1910-1913)
Die Stadt Königsee liegt eingebettet in der ausgedehnten Thüringer Waldlandschaft. Hier, wo es vornehmlich im 18. und 19. Jahrhundert die Menschen durch den einzigartigen Olitätenhandel, also der Produktion und Verbreitung von Haus- und Geheimmitteln, zu einigem Wohlstand gebracht hatten, schienen … Weiterlesen
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Die Kindermörderin Pöhlmann
Was ich (Johann Ludwig Caspar) bereits über weibliche Verbrecher sagte, kann durch kein Beispiel glänzender bewahrheitet werden, als durch das folgende, worin wir einen Teufel in Gestalt eines Weibes, eine Mutter auftreten sehen, die ihr kleines Kind längere Zeit hindurch … Weiterlesen
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Anna Sotmeyer – Das scheußlichste Weib der Welt (Frankfurt an der Oder – 1724) Teil 3
Auf Spezialbefehl des Königs vom 4. September wurde mit dem Kadaver des Sotmeyer dergestalt verfahren, daß des Scharff-Richters Knecht das Cadaver aus dem Rath-Hause schleppen, langweg auf den Schinder-Karren, so, daß der Kopf hinterwerts der Karre herunter hieng, legen, und … Weiterlesen
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Anna Sotmeyer – Das scheußlichste Weib der Welt (Frankfurt an der Oder – 1724) Teil 2
In der Nacht vom 19. zum 20. Mai 1723 ging die Sotmeyer wie besprochen um elf Uhr in ihren Stall und legte dort das Feuer an. Zu gleicher Zeit gingen die beiden unbekannten Kerle und der Schneider Gottlieb, jeder mit … Weiterlesen
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Anna Sotmeyer – Das scheußlichste Weib der Welt (Frankfurt an der Oder – 1724) Teil 1
Anna Sotmeyer, geborene Schulze, war die Tochter eines Ackermanns aus der Vorstadt Lebus zu Frankfurt an der Oder. Christoph Schulze, ihr Vater, zog am Ende seines Lebens in die Stadt und ernährte sich als Brauer. Zu seinen Lebzeiten führte sich … Weiterlesen
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Diamanten – Das Ende
Aber nicht nur die großen – auch die kleinen Steine haben vielfache Schicksale erlebt. Wenn die Worte Te saxa loquuntur zur Wahrheit werden, wenn die Steine sprechen könnten, welche Geschichten von Himmelsfreud und Höllenleid würden wir da erfahren!
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