Die Exekution des Priestermörders Franz Laubler (18. Juli 1726)

Bevor wir mit der Schilderung der Exekution an Franz Laubler beginnen, stellen wir einige biographische Bemerkungen zum Mörder und den Hergang des Mordes an Magister Hahn voran. Wir zitieren hier, leicht gekürzt, die Biographie Laublers aus unserem Band MÖRDER / RÄUBER / MENSCHENFRESSER. Weiterlesen →

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Die Verbrecherin von zehn Jahren (1833/4)

Honorine Pellois war so grausam, vor ungefähr zwei Monaten, am 16. und 18. Juli 1834, zwei kleine Mädchen aus ihrer Nachbarschaft, wovon das eine zwei Jahre und sechs Tage, das andere anderthalb Jahre alt war, in einem Brunnen zu ertränken. Sie versuchte noch ein Kind von elf Jahren auf gleiche Weise zu töten. In einem Zeitraum von vier Tagen beging sie alle diese Abscheulichkeiten. Der Beweggrund, den sie dazu angibt, ist unerhört, und – es ist kaum glaublich, dieses grausam, Verderben bringende Wesen ist selbst ein Kind, zehn und ein halbes Jahr alt! Weiterlesen →

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Ein preußischer Henkersknoten (um 1740)

Um 1740 wohnte zu Berlin eine bejahrte, aber wohlhabende Witwe, Frau B. Da sie keine Kinder besaß führte sie in ihrem netten Häuschen ein stilles, einsames Leben, das nur zuweilen durch die Besuche eines ihrer Verwandten, Namens Andreas, unterbrochen wurde. Doch war es ihr lieb, daß derselbe nur selten sich einstellte, weil sie seine rohen Sitten nicht gern sah, und einen gewissen Abscheu vor seinem Gewerbe hatte, da er bei dem Scharfrichter in Spandau in Diensten stand. Weiterlesen →

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Strafe für Ehebruch (1510)

Um das Jahr 1510 lebte in Piemont ein Herr, der in Erfahrung brachte, daß seine Ehegemahlin, geboren aus mittelmäßigem Geschlecht, die er nach seinem Belieben geheiratet hatte und die Ehre oder den Stand ihres Gemahls erhielt, ihre eigene Ehre in Vergessenheit geraten ließ. Ja sie war so leichtfertig, daß sie das Haus, die Kammer und das Ehebett ihres Herrn und Mannes durch zahlreiche Ehebrüche mit einem Edelmann, ihren Nachbarn, der sie böse verführt hatte, besudelte. Weiterlesen →

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Der Familienauslöscher Heinrich Dorfmaler (London, 1880)

Heinrich Dorfmaler, ein Bergmann, lebte mit seiner Familie um 1880 in einem Dorf bei London. Seine Familie war arm und Heinrichs Verdienst reichte kaum aus, seine Frau und die sieben Kinder zu ernähren noch seinen Vater von 70 Jahren zu erhalten. Weiterlesen →

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Ein vertiertes Weib (1869)

Weibliche Gewalttäterinnen aus Gewinnsucht sind in der Kriminalistik im Allgemeinen etwas Seltenes, besonders allein operierende. Die Wiener Kriminalgeschichte weist im 19. Jahrhundert einen einzigen Fall auf, dessen Heldin ohne Helfershelfer zu einem derartigen Verbrechen schritt, doch wiegt diese entsetzliche Tat wahrlich ein Dutzend ähnlicher Delikte auf. Weiterlesen →

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Das unheimliche Rätsel in den Katakomben von Paris (1920)

Papa Lucien Lamarre war zwar ein wenig kurzsichtig und litt an Rheumatismus, sonst aber war er noch stramm und tapfer auf den Beinen, einer der verläßlichsten Beamten der Urban-Versicherungs-Gesellschaft, für die er im Bezirk Kremlin-Bicétre, einem Außenbezirk von Paris, auf dem linken Seineufer, von Haus zu Haus ging, um die fälligen Beiträge einzuziehen. Zehn Jahre über hatte sein Tagwerk den gleichen monotonen und regelmäßigen Verlauf genommen. Weiterlesen →

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Richard III. oder der Prinzenmord von London (1483)

Birgst du die Stirn` mit einer goldnen Krone,

Wo, gäb`s ein Recht, gebrandmarkt sollte stehn

Der Mord des Prinzen, deß die Krone war,

Und meiner Söhn` und Brüder grauser Tod?

Du büb`scher Knecht, sag`, wo sind meine Kinder?

(Shakespeare, Richard III.) Weiterlesen →

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Verjagtes Volk – Das Ende des Dorfes Lütsche – Eine Thüringer Waldtragödie

Das kleine Dorf Lütsche ist heute eine Wüstung südwestlich von Gräfenroda. Es wurde in den Jahren 1859 bis 1865 auf Anweisung von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha geschleift. Weiterlesen →

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Die neunzehnjährige Giftmischerin Lo-sche (1827) – ein Fall aus dem alten China

„Ungerechtigkeit und Grausamkeit sind in China an der Tagesordnung. In dieser Gegend ist kürzlich ein entsetzlicher Muttermord, durch Vergiftung, vorgefallen. Die Täterin, die eigentlich ihren Gatten vergiften wollte, wurde sogleich vor die zuständigen Gerichte gebracht, und, obgleich erst neunzehn Jahre alt, zur Todesstrafe Ta-ling-tsche verurteilt. Weiterlesen →

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